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	Kommentare zu: Quiet Cutting: Was Unternehmen jetzt besser machen müssen	</title>
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		Von: Andrea		</title>
		<link>https://karrieregefluester.com/quiet-cutting/#comment-2700</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 15:08:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://karrieregefluester.com/quiet-cutting/#comment-2693&quot;&gt;Sabine&lt;/a&gt;.

Herzlichen Dank für Ihren eindrucksvollen Beitrag und Ihre Offenheit. Ihre Schilderung macht sehr deutlich, wie gravierend die Auswirkungen von Quiet Cutting sein können – vor allem dann, wenn es gezielt als strategisches Druckmittel eingesetzt wird, um Menschen systematisch zu zermürben. Besonders erschütternd finde ich, wie oft langjährige, ältere Mitarbeitende betroffen sind – und wie still solche Maßnahmen oft bleiben, weil sie nach außen „sauber“ wirken sollen.

Ich stimme Ihnen zu: Wenn Quiet Cutting bewusst genutzt wird, um Kündigungen zu umgehen, Kommunikation zu vermeiden und soziale Verantwortung abzugeben, dann sprechen wir nicht mehr von misslungener Kommunikation, sondern von strukturellem Machtmissbrauch. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Praktiken sichtbar machen – und dass wir Führung neu denken: transparenter, dialogorientierter und mit echtem Respekt vor den Menschen, die ein Unternehmen tragen.

Danke, dass Sie das so klar benennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://karrieregefluester.com/quiet-cutting/#comment-2693">Sabine</a>.</p>
<p>Herzlichen Dank für Ihren eindrucksvollen Beitrag und Ihre Offenheit. Ihre Schilderung macht sehr deutlich, wie gravierend die Auswirkungen von Quiet Cutting sein können – vor allem dann, wenn es gezielt als strategisches Druckmittel eingesetzt wird, um Menschen systematisch zu zermürben. Besonders erschütternd finde ich, wie oft langjährige, ältere Mitarbeitende betroffen sind – und wie still solche Maßnahmen oft bleiben, weil sie nach außen „sauber“ wirken sollen.</p>
<p>Ich stimme Ihnen zu: Wenn Quiet Cutting bewusst genutzt wird, um Kündigungen zu umgehen, Kommunikation zu vermeiden und soziale Verantwortung abzugeben, dann sprechen wir nicht mehr von misslungener Kommunikation, sondern von strukturellem Machtmissbrauch. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Praktiken sichtbar machen – und dass wir Führung neu denken: transparenter, dialogorientierter und mit echtem Respekt vor den Menschen, die ein Unternehmen tragen.</p>
<p>Danke, dass Sie das so klar benennen.</p>
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		Von: Sabine		</title>
		<link>https://karrieregefluester.com/quiet-cutting/#comment-2693</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 16:32:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Super, dass Sie dieses wichtige Thema ansprechen und Ihre Haltung immer mit Fokus auf den Menschen liegt, Frau König!! Ich sehe die andere Seite von QUIET CUTTING und diese Vorgehensweise wurde bereits 2021 in einem österreichischen Großunternehmen an ca 300 Mitarbeitenden (in aller Stille, also quiet) vollzogen. Unter dem Titel (bzw willkommenen &quot;Vorwand&quot;) Corona wurden diese &quot;detektierten&quot; Mitarbeitenden (Arbeiter, Angestellte) mit Quiet Cutting einseitig - in einer extrem unschönen Art - unsanft versetzt, darunter auch &quot;Ältere/Unkündbare&quot; (einige davon nur mehr wenige Jahre vor der Regelpension!), die durch so eine gesprächslose (da bequem!) Versetzung zum Selber gehen zermürbt werden sollten, was auch in etlichen Fällen gelang. Mit solchen Versetzungen soll das Image für das Unternehmen weiterhin gewahrt bleiben und soll natürlich in der Öffentlichkeit keinesfalls mit einer AMS-Frühwarnsystem-Meldung unangenehm auffallen, bzw. teure Abfertigungen möglichst &quot;verhindert&quot; werden. Mit diesem Vorsatz wird QUIET CUTTING auch in den USA angewendet (Anmerkung: meine Recherchen stammen vom Sommer 2023, erst in diesem Jahr sind einige Artikel in deutschsprachigen Medien online aufgetaucht). D.h. wenn Quiet Cutting vorsätzlich als Instrument zur verzögerten Mitarbeiterfreisetzung verwendet wird, ohne in der Öffentlichkeit negativ aufzufallen oder sich teure Anwalts- und Gerichtskosten bei Klagen zu ersparen, dann hilft auch keine Dialogkultur, weil gerade MIT Quiet Cutting Gespräche seitens der Unternehmen überhaupt nicht gewünscht sind. Natürlich KÖNNTE Quiet Cutting eine temporäre Anpassung sein, dann aber MIT Gesprächen mit  Betroffenen (und nicht wortlos über die Köpfe hinweg) und transparenten Prozessen, denn es gibt immer auch andere, konstruktive Wege MIT seinen langjährigen, oft jahrezehntelangen Mitarbeitenden respektvoll umzugehen und &quot;echte Versetzungsjobs&quot; intern bzw -angebote anzubieten. In diesem Fall von dem ich spreche, hat der/die Personalverantwortliche bei den zu Beginn sehr rüden Versetzungen in einem Mail den Führungskräften mitgeteilt, dass [&quot;... sonst die Vorgehensweise einer fristlosen Entlassung gleichkommt ....&quot;]. Übrigens ein Großunternehmen, von dem man sich &quot;eigentlich&quot; so eine mitarbeiterverachtende Vorgehensweise nicht erwarten würde. Denn auch bei den Survivors ist Quiet Cutting nicht spurlos vorüber gegangen, wenngleich viele darüber hinter vorgehaltener Hand darüber reden, aus Angst, nicht irgendwann auch auf die Weise &quot;entsorgt&quot; zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Super, dass Sie dieses wichtige Thema ansprechen und Ihre Haltung immer mit Fokus auf den Menschen liegt, Frau König!! Ich sehe die andere Seite von QUIET CUTTING und diese Vorgehensweise wurde bereits 2021 in einem österreichischen Großunternehmen an ca 300 Mitarbeitenden (in aller Stille, also quiet) vollzogen. Unter dem Titel (bzw willkommenen &#8222;Vorwand&#8220;) Corona wurden diese &#8222;detektierten&#8220; Mitarbeitenden (Arbeiter, Angestellte) mit Quiet Cutting einseitig &#8211; in einer extrem unschönen Art &#8211; unsanft versetzt, darunter auch &#8222;Ältere/Unkündbare&#8220; (einige davon nur mehr wenige Jahre vor der Regelpension!), die durch so eine gesprächslose (da bequem!) Versetzung zum Selber gehen zermürbt werden sollten, was auch in etlichen Fällen gelang. Mit solchen Versetzungen soll das Image für das Unternehmen weiterhin gewahrt bleiben und soll natürlich in der Öffentlichkeit keinesfalls mit einer AMS-Frühwarnsystem-Meldung unangenehm auffallen, bzw. teure Abfertigungen möglichst &#8222;verhindert&#8220; werden. Mit diesem Vorsatz wird QUIET CUTTING auch in den USA angewendet (Anmerkung: meine Recherchen stammen vom Sommer 2023, erst in diesem Jahr sind einige Artikel in deutschsprachigen Medien online aufgetaucht). D.h. wenn Quiet Cutting vorsätzlich als Instrument zur verzögerten Mitarbeiterfreisetzung verwendet wird, ohne in der Öffentlichkeit negativ aufzufallen oder sich teure Anwalts- und Gerichtskosten bei Klagen zu ersparen, dann hilft auch keine Dialogkultur, weil gerade MIT Quiet Cutting Gespräche seitens der Unternehmen überhaupt nicht gewünscht sind. Natürlich KÖNNTE Quiet Cutting eine temporäre Anpassung sein, dann aber MIT Gesprächen mit  Betroffenen (und nicht wortlos über die Köpfe hinweg) und transparenten Prozessen, denn es gibt immer auch andere, konstruktive Wege MIT seinen langjährigen, oft jahrezehntelangen Mitarbeitenden respektvoll umzugehen und &#8222;echte Versetzungsjobs&#8220; intern bzw -angebote anzubieten. In diesem Fall von dem ich spreche, hat der/die Personalverantwortliche bei den zu Beginn sehr rüden Versetzungen in einem Mail den Führungskräften mitgeteilt, dass [&#8222;&#8230; sonst die Vorgehensweise einer fristlosen Entlassung gleichkommt &#8230;.&#8220;]. Übrigens ein Großunternehmen, von dem man sich &#8222;eigentlich&#8220; so eine mitarbeiterverachtende Vorgehensweise nicht erwarten würde. Denn auch bei den Survivors ist Quiet Cutting nicht spurlos vorüber gegangen, wenngleich viele darüber hinter vorgehaltener Hand darüber reden, aus Angst, nicht irgendwann auch auf die Weise &#8222;entsorgt&#8220; zu werden.</p>
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