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„Arbeit nervt!“ Die kritischsten Songs zum Thema Arbeit

„Arbeit nervt!“ Die kritischsten Songs zum Thema Arbeit

Auch in der Musikwelt wird die Arbeitswelt in vielen Songs immer öfter zum Thema. Diese haben meist eine kritische Haltung gegenüber den derzeitigen Arbeitsbedingungen bzw. dass Menschen sich immer öfter “versklaven” und zum Workaholic werden, nur um Karriere machen zu können. Die besten Songs, gibts hier zum nachklicken …

Eine kleine musikalische Rebellion

Es gibt sie: MusikerInnen & Bands, die einen kritischen Blick auf unsere Arbeitswelt werfen und auf ihre Art und Weise auf die damit verbundenen Problemstellungen aufmerksam machen. Die einen sprechen es direkt an, die anderen drücken sich in ihrer gewohnten Art kreativ aus. Mir ist dieser “Trend” bereits in den letzten Jahren aufgefallen: Immer wieder greifen KünstlerInnen die bestehenden Arbeitsbedingungen auf und versuchen den Fokus darauf zu legen. Dies dient einerseits zur Selbstreflexion, andererseits aber auch, um das (Wirtschafts)System an sich anzukreiden und aufzuzeigen, dass Menschen oft mit Robotern gleichgesetzt werden. Heißt: arbeiten und dabei funktionieren.

Dass so ein System nicht lange funktionieren kann und zudem auch alles andere als gesund ist, ist uns allen klar. Trotzdem müssen wir in diesem Hamsterrad mitlaufen, um Geld zu verdienen und „Karriere“ zu machen – ansonsten landen wir in der Negativstatistik und scheinen als “arbeitslos” auf. Diese “Blöße” möchte man sich dann auch nicht geben. Ich persönlich finde es toll, dass KünstlerInnen auch diese Thematik aufgreifen und dementsprechend verarbeiten.

Welche Werke hier herausgekommen sind, habe ich für dich zusammengefasst:

„Arbeit nervt“ | Deichkind

In 3 Wörtern zusammengefasst: speziell, kreativ, direkt – ich glaube mehr gibts dazu nicht zu sagen. Eben Deichkind!

Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers

„Sklave“ | Kraftklub

In diesem Song aus ihrem Album “Keine Nacht für Niemand” geht es um jene Menschen, die sich im täglichen Hamsterrad befinden und den Job über alles stellen.

Ich melde mich zum Dienst und lecke deine Stiefel

„Musik hält der Gesellschaft oft einen Spiegel vor und möchte provozieren, sodass Themen wiederum in einen gesellschaftlichen Diskurs aufgenommen und diskutiert werden.“

Ani, Karrieregeflüster

„Working Class Hero“ | Green Day

Im Song “Working Class Hero”, ein Cover von John Lennon, geht es um das Leben von Menschen mit wenig Hab und Gut. Konkret handelt dieser von Ausgrenzung, Ausbeutung und Repression.

They hate if you’re clever and despise a fool

„Why don’t you get a job?“ | The Offspring

Der Titel sagt ja bereits einiges aus: Hier werden faule Menschen kritisiert, die nicht in die Gänge kommen und andererseits immer nur Geld von ihren PartnerInnen fordern.

See Also

She sits on her ass, he works his hands to the bone

„Bück dich hoch“ | Deichkind

Wie man am schnellsten ins Burn Out gelangt, erfährst du in diesem Song von Deichkind.

Unbezahlt, scheiß egal, keine Wahl!

„Between Angels and Insects“ | Papa Roach

Der Song “Between Angels and Insects” wurde bereits 2002 veröffentlicht und richtet sich eher indirekt an die Arbeitswelt. Es geht vielmehr darum, dass wir uns mit unserem verdienten Geld alle möglichen Dinge kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen. Hammer Video btw!

You’re a slave to the system, workin’ jobs that you hatefor that shit you don’t need

#FromMeToYou

Wie du siehst gibt es zum Thema Arbeit einige sehr gute und kritische Songs. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere von dieser Sorte! Musik hält der Gesellschaft oft einen Spiegel vor und möchte provozieren, sodass Themen wiederum in einen gesellschaftlichen Diskurs aufgenommen und diskutiert werden. Der Output davon sollte u.a. sein, dass wir zu reflektieren beginnen: Sind wir mit unserem Job und den dazugehörigen Bedingungen glücklich? Oder sollten wir den Mut aufbringen daran etwas zu ändern und uns stattdessen unserem Glück zuwenden? Think about it!

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