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Brauchst du eine berufliche Veränderung? Finde es heraus! #SelbstCheck

Brauchst du eine berufliche Veränderung? Finde es heraus! #SelbstCheck

Bist du in deinem Job zufrieden? So eine recht einfache Frage, kann sich dann in der Beantwortung sehr schwierig gestalten. Oft gibt es da kein direktes “Ja” oder “Nein”, was recht schade ist. Nach den stressigen Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel sind wir ja bereits schon wieder gut im Job angekommen. Zeit sich und das berufliche Umfeld zu reflektieren …

Wo ist „deine persönliche Mitte“?

Ich hoffe, du hattest es die letzten Wochen ein wenig ruhiger. Normalerweise nutze ich diese Zeit um Weihnachten und Silvester herum, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Nicht nur, jene Dinge, die ich beruflich oder privat erreicht habe, sondern ich reflektiere auch mich als Person. Natürlich verändert man sich über die Tage, Wochen und Jahre und somit auch die Einstellungen zu gewissen Themen, die Ziele oder auch Werte. Dabei ist es wichtig, sich immer wieder einem Selbstcheck zu unterziehen, sich die Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken.

Dies muss keine großartige Prozedur sein, sondern es reichen auch kleinere Rituale um dies zu tun. Wer die letzten Wochen auch keine Zeit, keine Nerven oder Ähnliches dazu hatte, sollte sich nun spätestens jetzt dies zu Herzen nehmen. Ich vergleiche es immer mit dem Ausdruck “die Mitte finden”. Was ihr ja bereits eher vom Yoga kennt, kann man auch in einem anderen Kontext anwenden. Nur wenn ich mich “mittig” fühle, also mit mir soweit im Reinen bin, einen Plan von mir, meinen Vorstellungen, meinen Zielen und somit meinem Leben habe, fühle ich mich gut und bin glücklich.

Bevor es losgehen kann: Die Vorbereitungsphase

Wie kann denn nun so ein Selbstcheck aussehen? Die Grundvoraussetzung ist eine gewisse Stimmung, ein Mood sozusagen. Es sollte ein Zeitpunkt sein, an dem du relativ entspannt bist bzw. du jedenfalls Zeit hast für dich selbst – MeTime wenn man so möchte. Ich würde auch nicht gleich damit starten, sondern eher Aktivitäten setzen, die dir gut tun, dich zufrieden stimmen: Dies kann beispielsweise ein kurzer Shopping Trip sein, eine gute Tasse Tee oder Kaffee oder ein Besuch im Museum. Dies hilft mir immer um “runter zu kommen” und den Kopf frei zu kriegen. Danach suche ich mich ein gemütliches Plätzchen und lasse meinen Gedanken freien Lauf.

Ich muss zugeben, bei mir passiert alles automatisch, da ich ein Mensch bin, der viel nach Bauchgefühl entscheidet. Ich lasse mich dadurch regelrecht treiben und mit der Zeit komme ich auch zu einem Ergebnis und weiterführend auch zu einer Entscheidung. Da bin ich recht entschlossen und auch entscheidungsfreudig. Natürlich weiß ich auch, dass es Menschen gibt, die da nicht so ticken und die sich gerade bei einem solchen Prozess recht schwer tun. Deshalb habe ich für dich eine kleine Start- und Durchführungshilfe zusammengestellt – an Hand von wenigen Fragen, kannst du dich selbst durch diesen Prozess führen. Gerne kannst du dir auch die Fragen und Antworten mitnotieren, falls es dir damit leichter fällt.

3, 2, 1 – GO!

Schritt 1: Die Selbstanalyse

Hier geht es besonders darum zu reflektieren, ob die Ziele noch mit deinen persönlichen Werten in Einklang sind. Wie schon erwähnt entwickeln wir uns praktische täglich weiter. Das, was uns noch vor 5 Jahren überaus wichtig war, kann wiederum an Wertigkeit verloren haben oder es steht einfach ein anderes Thema an erster Stelle. Dies kann eine unmittelbare Auswirkung auf deine berufliche Orientierung, deine Karrierevorstellungen usw. haben.

Folgende Fragen können dir weiterhelfen, dich selbst neu zu positionieren:

Welche Eigenschaften zeichnen mich als Person aus?

Was kann ich besser als die anderen, was fällt mir besonders leicht?

Wofür schätzt mich mein Umfeld? Wofür erhalte ich oft Komplimente?

Welche Arbeitsumgebung brauche ich, um gute Ergebnisse erzielen zu können? Wo und wie kann ich am produktivsten tätig sein?

Was motiviert mich? Wofür brenne ich?

Bei welchen Arbeiten vergeht die Zeit wie im Flug, welche bremsen oder blockieren mich?

Jetzt hast du ein gutes Selbstbild bzw. ein Gefühl, wo du gerade stehst und wie es um deine Talente, Fähigkeiten und Motivation steht. Gerne kannst du dir bereits darüber Gedanken machen, wie der jeweilige Job aussieht, der zu genau diesen passt. Falls du dir nicht sicher bist, welche Jobs es gibt und welche auch zu deinen Ergebnissen passen, dann kann ich dir die Page whatchado ans Herz legen. Dort gibt es die Möglichkeit ein Job-Matching durchzuführen und so durch Fragen zu jenem Job zu gelangen, der sich am ehesten mit deinen Vorstellungen matched. Die Selbstanalyse ist also ein sehr guter Start, um diese Fragen dann leichter beantworten zu können.

„Alle Ereignisse, die uns aus unserer bisher gewohnten Bahn werfen, regen uns automatisch an, unser Leben, unsere Vorstellungen und Werte zu reflektieren.“

Ani, Karrieregeflüster

Schritt 2: Die Ziele-Werte-Analyse

Wie schon erwähnt ändern sich unsere persönlichen Werte im Laufe des Lebens. Einschneidende Punkte sind hier jedenfalls der Schul- und/oder Studienabschluss, der erste Job, die Hochzeit, Geburt oder auch Trennungen. Alle Ereignisse, die uns aus unserer bisher gewohnten Bahn werfen, regen uns automatisch an, unser Leben, unsere Vorstellungen und Werte zu reflektieren. Aber auch wenn sich in deinem direkten Umfeld scheinbar nichts verändert, dreht sich die Uhr der Gesellschaft weiter und nimmt somit Einfluss auf uns.

Stell dir also folgende Fragen:

Was treibt mich an?

Ist mir die Sicherheit im Job wichtig, oder gehe ich auch gerne Risiken ein?

In die Erreichung welcher Werte wende ich gerne besonders viel Energie auf?

Welche Werte müssen in meinem Umfeld gelebt werden, sodass ich mich damit identifizieren kann?

See Also

Wie wichtig sind mir Freiheit und Unabhängigkeit?

Weiterführend helfen dir auch diese Fragen:

Möchte ich gerne andere Aufgaben übernehmen?

Möchte ich sogar in einem komplett anderen Bereich wechseln?

Kommt eine Reduktion der Arbeitszeit in Frage, im Sinne einer ausgewogenen Work-Life-Balance?

Wünsche ich mir eine Gehaltserhöhung, eine/n neue/n ArbeitgeberIn oder gar den Einstieg in die Selbstständigkeit?

Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielt?

„Bevor du dir überlegst, wie du am schnellsten das meiste Geld verdienen kannst, musst du dir überlegen, was du ohne Bezahlung für den Rest deines Lebens machen würdest“

Ali Mahlodji, EU-Jugendbotschafter

Schritt 3: … und Action!

Die Reflektions- und Analysephase ist vorbei – gratuliere dir, du hast es fast geschafft! Doch ein wenig musst du noch durchhalten. Sich über die eigenen Vorstellungen und Werte im Klaren zu sein ist zwar schon ein sehr großer und wahrlich kein einfacher Schritt, doch was helfen dir all diese Erkenntnisse, wenn du diese nicht in die Tat umsetzt. Wie kannst du nun an diesen Ergebnissen ansetzen? Es kommt nun darauf an, was du dir vorstellst und wünschst: Hier können Recherchen weiterhelfen, welche Weiterbildungen, Umschulungen und Ausbildung dich konkret weiterbringen, aber auch ein vertrauliches Gespräch mit deinen KollegInnen, dem/der Vorgesetzten oder auch der Kontaktperson in deiner Personalabteilung sind gute und effektive Schritte in die richtige Richtung.

#FromMeToYou

Wichtig ist nur, dass du den Mut aufbringst deine Gedanken und Vorstellungen in die Tat umzusetzen – du wirst sehen, sobald sich etwas in deinem Leben positiv bewegt, kommt der Motivationsschub für alles Weitere von ganz alleine.

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