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Prosit 2022! Du brauchst nur diesen einen Neujahrsvorsatz

Prosit 2022! Du brauchst nur diesen einen Neujahrsvorsatz

Neujahrsvorsätze_Feuerwerk

Egal, wie du zu Neujahrsvorsätzen und persönlichen Zielen für das kommende Jahr stehst, es gibt diesen einen Neujahrsvorsatz, der sollte dich immer begleiten. Ich würde sagen, er bildet die Basis für alles weitere, was du dir vornimmst. Speziell im Sinne des New Work-Gedankens wird er immer wichtiger und sollte einen hohen Stellenwert einnehmen. Na, neugierig geworden? Dann lies doch gerne rein …

#Team: Pläne & Neujahrsvorsatz

Wieder ist ein Jahr geschafft! Für viele von uns beginnt jetzt die Zeit wieder richtig durchatmen zu können. Der Jahresbeginn wird genutzt um alten Ballast abzuwerfen und sich neuen Dingen zu widmen. Es soll nun Platz für all die Ideen, Vorstellungen, Ziele usw. frei werden. Aber nicht nur Platz, sondern auch endlich Zeit. Die Zeit ist sowieso immer die Krux an der ganzen Sache: In unserem Eifer an größtmöglicher persönlicher Effizienz sollten wir eigentlich genug davon haben, aber irgendwie geht es sich dann doch nicht aus. Gefühlt 1000 andere Dinge prasseln dann auf uns ein, vieles lässt sich sowieso nicht planen und dann stehen wir am Jahresende auf einmal wieder da – mit all dem Ballast, den wir zum Glück wiederum abwerfen können. Ein neues Jahr beginnt, mit neuen Ideen, Plänen und Zielen.

#Team: Schauen wir mal, ohne Neujahrsvorsatz

Dann gibts aber auch wiederum jene von uns, die schon von vornherein meinen, dass Vorsätze und das ganze Planen sowieso nichts bringen. Eine vage Vision reiche aus, um auch das neue Jahr gut überstehen zu können. Die Zeit, die in die Reflexion oder in das akribische Planen von Meilensteinen investiert wird, kann ja auch anders gut genutzt werden. Es kommt sowieso wie es kommt und dann gilt es flexibel zu sein und vor allem nicht niedergeschlagen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es sich eigentlich gedacht hatte. Vorsätze blockieren und schränken die Sicht ein. Man vergisst, nach links oder rechts zu blicken und verpasst so sogar Chancen, die sich einem eröffnen würden.

#Team: beides?!

Na, zu welchem #Team gehörst du? Findest du dich in dem ein oder anderen Satz wider? Klar, die Ausführungen sind sehr polarisierend und das Leben ist nun mal nicht schwarz oder weiß. Gut so, wenn du für dich erkannt hast, dass es oft eine Mischung aus beiden ist. Mir gehts da genauso. Es gibt Jahre, da habe ich bereits konkrete Pläne und/oder einen Neujahrsvorsatz in meinem Kopf, die ich unbedingt erreichen möchte. In anderen Jahren sind es eher vage Visionen, die sich auch nicht in einem Jahr umsetzen lassen. Das sind dann eher langfristige Vorhaben. Auch ich hab mir natürlich Gedanken gemacht, wie mein berufliches Jahr 2022 aussehen soll. Einerseits wird es schon ganz anders zu den Vorjahren verlaufen, weil ich in Karenz sein werde. Andererseits aber hatte ich die letzten Wochen Zeit um das Jahr 2021 reflektieren zu können – vor allem, wie ich mit mir selbst umgegangen bin – und erkannte, dass sich ein Vorsatz immer lohnt.

New Work und die damit verbundene Freiheit zur Individualität beinhaltet für mich, zur eigenen psychischen Elastizität zu stehen und vor allem auch, dass andere diese respektieren und nicht versuchen, diese bis an ihre Grenze auszureizen.

Andrea, Karrieregeflüster

Du brauchst nur diesen einen Neujahrsvorsatz

Egal welches #Team du bist oder wie du zu Vorsätzen stehst, einer lohnt sich auf jeden Fall. Und jener Vorsatz gilt nicht nur im beruflichen Kontext, sondern auch für dein Privatleben. Er ist so stark, dass er viele weitere Vorsätze – solltest du doch welche haben – stärkt und eine gute Basis bildet. Na, schon gespannt darauf? Vielleicht wirst du enttäuscht sein, weil du jetzt den ultimativen Tipp erwartetest, an den du so noch nie gedacht hattest. Ja, da kann ich dir nur zustimmen. Aber das Einfache liegt oft so nah und doch braucht es immer einen kleinen Schubs, damit man es wieder erkennt und es sich zu eigen macht. Na gut, ich verrate dir deinen persönlichen Vorsatz für 2022 und auch für die kommenden Jahre:

Ich achte auf mich und meine Bedürfnisse

Was? Das wars schon? Mehr kommt nicht? – Richtig! Ein kurzer recht banal klingender Satz, hinter dem aber eine ganze Menge steckt. Denk doch an deinen letzten Arbeitstag zurück: Wie oft hast du dich und deine Bedürfnisse zurückgesteckt? Wie oft hast du dich im letzten Jahr gefragt, ob du flexibel genug agierst und somit Platz für andere Menschen und deren Aufgaben gemacht? Wann hast du das letzte Mal konsequent mit „Nein“ argumentiert und dies auch durchsetzen können? Ja, es ist im Alltag gar nicht so einfach die eigenen Bedürfnisse mit den gegebenen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Je flexibler diese Rahmenbedingungen werden, desto flexibler können wir sie nutzen – aber umso mehr Flexibilität wird auch von uns verlangt. Sei es, dass wir uns diesen Druck selbst auferlegen oder unser Umfeld – Stichwort: Erreichbarkeit, zusätzliche Aufgaben & Projekte, mehr Effizienz usw.

#FromMeToYou

Die Welt dreht sich gefühlt immer schneller. Die eigene Effizienz scheint dabei eine immer größere Rolle zu spielen: Man möchte mit diesem Tempo mithalten können und vor allem nicht hinter her hinken. Denn die Schwächeren, das sind doch immer die anderen! Ein Irrglaube, der fatale Folgen haben kann. Nicht umsonst steigt die Burn Out-Rate seit Jahren stetig an. Wir sind so damit beschäftigt zu schauen, ob man ja nicht das „schwächste Glied“ in der Kette ist und wieviel die anderen leisten, im Gegensatz zu einem selbst. Der Leistungsgedanke wird oft falsch verstanden bzw. interpretiert, denn „höher, schneller und weiter“ kann nicht lange gut gehen.

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Wir müssen bei uns selbst beginnen und aufhören uns mit anderen zu vergleichen. Mag sein, dass jemand mehr leistet oder effizienter ist – es gibt genauso Menschen, die ihre Belastungsgrenze schneller erreichen als man selbst. New Work und die damit verbundene Freiheit zur Individualität beinhaltet für mich, zur eigenen psychischen Elastizität zu stehen und vor allem auch, dass andere diese respektieren und nicht versuchen, sie bis auf ihre Grenze auszureizen. Psychische Gesundheit ist die Basis für Leistungsfähigkeit – und um leistungsfähig zu sein/zu bleiben brauche ich eine stabile psychische Gesundheit. Ganz einfach, oder?

Quick Tipp:

Schick dir doch jetzt ein Mail an dein Zukunfts-Ich mit deinen Vorsätzen. Klick einfach hier!

Falls du es lieber analog magst, um an deinen Plänen zu arbeiten, dann kann ich dir „Ein guter Plan“ empfehlen. Dieser bietet dir eine Step by Step Anleitung für deine Reflexion.

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