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Stressresilienz in der Krise: Schau auf deinen Akku!

Stressresilienz in der Krise: Schau auf deinen Akku!

Lockdown, Kurzarbeit und Home-Schooling sind nur einige Begriffe, die uns die letzten Monate verstärkt begleitet haben. Dahinter stecken aber ganz viele Emotionen und Schicksale, die uns in letzter Zeit sehr viel mehr Kraft abverlangen als wir uns das noch zu Beginn diesen Jahres dachten. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, den Fokus auf sich selbst zu legen und vor allem auf den eigenen Energiehaushalt. Meine ganz persönlichen Strategien für mehr Resilienz verrate ich dir hier …

Tschüss, 2020!

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Viele warten sehnsüchtig auf Punkt Mitternacht, wenn wir hoffentlich gemeinsam mit unseren Lieben das Jahr verabschieden können. Doch niemand weiß so recht was uns danach erwartet. Wenn wir aber nun rückblickend die letzten Monate betrachten, dann wissen wir, dass wir eines jedenfalls gelernt haben: Wir sind stark! Wir können nicht nur kurzfristige Krisensituationen meistern, sondern auch in dieser länger andauernden Pandemie schaffen wir es, mit diesen ganz speziellen Rahmenbedingungen und Lebensumständen umzugehen. Mal läuft es besser, mal schlechter, aber schlussendlich schaffen wir es zwischen all dem Glück und Leid zu bestehen und unseren Alltag dennoch zu meistern.

Schau auf deinen Akku!

Gerade jetzt ist es aber umso wichtiger, auf sich und seine persönliche Resilienz zu schauen: Erst wenn man selbst genug Sauerstoff zur Verfügung hat und atmen kann, ist es möglich, die Sauerstoffmaske dem/der SitznachbarIn aufzusetzen und zu helfen. Daran wird man ja immer erinnert, kurz bevor das Flugzeug los startet. Auch das rote Licht der Akku-Anzeige am Smartphone weist darauf hin, dass es bald Zeit wird, den Akku wiederum aufzuladen. Ohne Energie läuft eben nichts! Und genau dies trifft auch auf uns zu! Doch sind wir oft mit anderen Dingen beschäftigt, dass wir vergessen auf unseren eigene Batterie zu hören, die bei manchen von uns bereits tiefrot blinkt. Hier hilft oft ein kleiner Reminder in Form von Routinen, den wir uns gerade jetzt während Lockdown, Kurzarbeit und vor allem Vor-Weihnachtsstress setzen sollten. 

5 Tipps für mehr Resilienz

Jede/r von uns hat eigene Strategien entwickelt, mit diesen alltäglichen Herausforderungen umzugehen. In diesem Rahmen möchte ich nun meine persönlichen Hacks mit dir teilen, vielleicht helfen sie ja für den ein oder anderen Denkanstoß:

Starte mit einer Affirmation in die neue Arbeitswoche

Ich setze mir zu Beginn einer neuen Woche eine Affirmation für genau diese kommenden Tage. Dies kann beispielsweise folgende sein: „Jede Herausforderung ist eine Chance daran zu wachsen“. Mir hilft es, diese auf ein Post It zu schreiben und sie am Spiegel anzubringen, sodass ich jeden Tag daran erinnert werde. Bist du nicht so kreativ? Kein Problem! Schau gerne am Insta-Kanal der lieben Sophie (@sophiehearts_com) vorbei, sie hat einen Story-Filter mit Daily Affirmations.

Führe ein Dankbarkeitstagebuch

Dies mag vielleicht auf den ersten Blick unnötig klingen, aber ich kann dir versprechen, es hat große Wirkung. Ich schreibe am Ende des Tages 3 Dinge auf, wofür ich an diesem Tag dankbar war bzw. bin. Lenkt man nämlich die Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte und dies tagtäglich, dann speichert man sich diese Routine ab und man sorgt automatisch für ein besseres Wohlbefinden. Je öfter ich diese „Dankbarkeits-Übung“ trainiere, – denn ja, es ist gar nicht so einfach jeden Tag 3 Aspekte zu finden – desto leichter wird sie. Möchtest du eine Vorlage verwenden und gleich mehr Aspekte reflektieren, dann kann ich dir „Das 6-Minuten-Tagebuch“ empfehlen. 6 Minuten pro Tag Zeit für dich selbst? Ich glaub das klappt.

Deine Vorsätze 2021: Achtsamkeit & Selbstliebe

Ich selbst bin ja kein Fan von Vorsätzen, doch diese beiden sollten jedenfalls auf deiner To Do Liste stehen! Starte schon jetzt damit und nimm sie dir mit ins neue Jahr. Mir hilft dabei „Ein guter Plan“ den ich schon seit letztem Jahr verwende. Durch Zufall bin ich auf diesen einzigartigen Planer gestoßen, und ich möchte ihn nicht mehr missen. Er hilft mir, mich zu fokussieren, zu reflektieren und auch mich zu strukturieren. Ich habe mir vorgenommen, die Weihnachtsferien zu nutzen, um das neue Jahr für mich zu planen und meine persönlichen Prioritäten zu setzen.

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Plane aktiv Pausen ein!

Wer kennt es nicht: Man klappt den Laptop in der Früh auf, klickt sich von Meeting zu Meeting und plötzlich ist es später Nachmittag wenn man diesen wiederum zuklappt. Auch bei mir sehen Arbeitstage so aus, doch genau dieses Durcharbeiten versuche ich zu vermeiden. Da hilft es nur, sich diesen Umstand immer wieder bewusst zu machen und durch geplante Pausen dagegen zusteuern. Doch nicht nur Pausen gehören eingeplant, sondern auch das Privatleben bzw. Hobbies.

Nimm dir Zeit für deine Hobbies!

Wann ladet der Akku am schnellsten auf? Genau, wenn man sich Zeit für jene Aktivitäten nimmt, für die man brennt, die einem glücklich machen. Endlich mal wieder im Lieblingsbuch weiterschmökern, sich endlich wieder im Gitarre spielen üben, oder mal wieder in Ruhe Yoga praktizieren. Ganz egal, was dir Spaß macht und Kraft gibt, nimm dir Zeit dafür! Du wirst merken, es wirkt sich positiv auf deine Resilienz aus.

#FromMeToYou

Zum Abschluss möchte ich dir noch mitgeben, dass es vollkommen ok ist, wenn du dich mal kraftlos und ausgelaugt fühlst. Sich einzugestehen und vor allem anzunehmen, wenn es mal nicht positiv und kraftvoll vorangeht, gehört genauso dazu und ist auch für die eigene Psyche wichtig. Umso mehr mach dir bewusst, was du die letzten Monate geschafft hast und achte auf deinen persönlichen Akku. Denn: „Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat“ (Hal Borland).

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