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Influencer Marketing als innovatives Tool im Employer Branding

Influencer Marketing als innovatives Tool im Employer Branding

Influencer Marketing ist nichts Neues. Allerdings nutzen es noch wenige Unternehmen für ihre Employer Branding Maßnahmen. Wie das geht, worauf man achten muss und wer es schon vorgemacht hat, verrät Alina Heiner von der Influencer Marketing und Social Media Agentur maven im neuesten Blogpost.

Influencer Marketing goes Employer Branding

Dass Influencer Marketing ein Tool ist, mit dem sich Markenbekanntheit und Image steigern lassen, ist nichts Neues. Viele Unternehmen setzen auf die Zusammenarbeit mit Influencer:innen, denn einerseits ist es immer besser, es redet jemand über das Unternehmen als das Unternehmen über sich selbst, andererseits können wir uns als Unternehmen den großen Vorteil der bereits bestehenden Reichweite zu nutzen machen. Dabei ist größer nicht immer besser – perfekt passt die/der Influencer:in, die/der die größte Schnittmenge mit der Zielgruppe hat. In vielen Fällen ist Influencer Marketing kein Hardselling Tool. Es kann so viel mehr sein – und sich vor allem positiv auf das Image von Unternehmen auswirken. Stichwort: Employer Branding. Aber wie kann eine Zusammenarbeit mit Influencer:innen aussehen, um auf den Employer Branding Gedanken einzuzahlen? 

Best Practice: Influencer Marketing

Eines meiner Lieblingsbeispiele ist die Reihe “Michaels Praktikum” von Michael Buchinger. Dabei arbeitet er einen Tag mit, zeigt Blicke hinter die Kulissen und lässt das Unternehmen nahbar wirken. Der Moderiese Otto hat im Unternehmen selbst Influencer:innen ausgebildet, die im Anschluss als Jobbotschafter:innen über Otto-Themen kommunizierten. Auch die Diakonie Deutschland verfolgte einen innovativen Employer Branding Ansatz. Diese Unternehmen haben erkannt, dass es nicht ausreicht, klassische Werbung zu schalten und ihre Produkte zu bewerben. Die Zeiten, in denen sich Bewerber:innen um Jobs bemühen sind vorbei – heute bewerben sich Unternehmen bei Bewerber:innen. Und dabei muss ganz klar aufgezeigt werden, welchen Vorteil es bietet, bei ihnen zu arbeiten, welche Benefits ein Job mitbringt und welches Klima vorherrscht.

Mit Influencer Marketing zum Erfolg

Dabei kann mit internen oder externen Influencer:innen zusammengearbeitet werden. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig. Ob man Influencer:innen einen Tag mitarbeiten lässt, sie bei Events zum Zweck der Berichterstattung nutzt, oder sie Aus- und Weiterbildungsprogramme auf ihrem eigenen Kanal promoten – je nach Ziel und Plattform lassen sich mit ein wenig Kreativität spannende Formate entwickeln. Auch Interviews/Insta-Lives mit Personen aus dem Unternehmen können zielführend sein. 

Bei der Zusammenarbeit mit externen Influencer:innen, sollten jedenfalls folgende 3 Punkte beachtet werden:

Passt die/der Influencer:in zu meiner (Wunsch-) Zielgruppe?

Wen möchte ich erreichen und welche/r Influencer:in hat die größtmögliche Schnittmenge? Die/der Größte ist nicht immer die/der Beste – sondern die Person, die mit meiner Zielgruppe die größte Überschneidung hat. Das kann auch jemand mit 5.000 Follower:innen haben. Bei Internationalen Unternehmen kann aber auch die Zusammenarbeit mit Influencer:innen Sinn machen, die eine große Community in der ganzen DACH Region haben. 

Ist der Kanal der Richtige?

Die Influencerin ist zwar auf LinkedIn groß, meine Kampagne zielt aber eher auf Lehrlinge ab, die ich möglicherweise auf TikTok effektiver erreiche? Dann sollte der Kanal nochmal überdacht werden. Kleiner Tipp: es ist nicht immer unbedingt notwendig, immer als Unternehmen eine große Followerschaft auf dem Kanal zu haben, in manchen Fällen braucht man gar keinen. Wichtiger ist eher, die Zielgruppe zu erreichen. 

Welches Ziel verfolge ich? 

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Employer Branding. Ok. Aber auch das kann verschiedene Dinge bedeuten. Möchte ich ein bestimmtes Karriere- oder Weiterbildungsmodul bewerben? Brauche ich neue Lehrlinge oder Fachkräfte? Ist die Vereinbarkeit von Familie & Job mein Aushängeschild? Je nach Themenschwerpunkt sollte das Ziel definiert werden. 

Key Take Away

In vielen Fällen muss man aber gar nicht so weit suchen. Oftmals gibt es im Unternehmen Menschen, die auf Social Media Reichweite haben – das kann Instagram, Facebook oder LinkedIn sein. Das bedeutet nicht, dass jeder Post von und über das Unternehmen sein muss. Der Mix machts. Wenn ein Unternehmen es schafft, in den eigenen Reihen Influencer:innen aufzubauen, die immer wieder darüber berichten, was das eigene Unternehmen macht, damit es den Mitarbeitenden gut geht – sei es eine 32 Stunden Woche bei voller Bezahlung, Zusatzvergütungen wie Jahreskarte oder Gym-Membership – ist das für ein Unternehmen gold wert. Zu beachten gilt aber: es ist noch immer der Kanal der Mitarbeitenden. Werden zu viele Vorgaben gemacht und ein enges Regelwerk geschnürt, geht der Schuss nach hinten los, denn: guter Content lebt nicht von Drehbüchern, sondern davon, authentisch und anders zu sein. 

über maven

Maven ist eine Influencer Marketing und Social Media Agentur mit Sitz in Wien. Alinas Ansatz bei der Zusammenarbeit mit Kund:innen ist es, Wissen zu vermitteln und gemeinsam, statt nebeneinander zu arbeiten. Aufklärung und Transparenz sind in der Partnerschaft wichtig, denn nur wenn alle Seiten ein gemeinsames Ziel vor Augen haben kann der Weg dorthin nachhaltig sein.

Hast auch du Lust, deine Expertise mit der #NewWorkCommunity zu teilen? Dann freut sich Ani auf deine Kontaktaufnahme.

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